Mähroboter & Igel: So schützt du die Tiere

Mähroboter & Igel: So schützt du die Tiere
Mähroboter & Igel: So schützt du die Tiere

Die Nutzung von Mährobotern hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die kleinen, automatisierten Helfer sind praktisch und effizient, wenn es darum geht, den Rasen in Schuss zu halten. Doch während sie uns Menschen das Leben erleichtern, stellen sie eine potenzielle Gefahr für kleine Gartenbewohner wie Igel dar. In diesem Beitrag erfährst du, wie du deinen Mähroboter so einsetzt, dass er weder Igel noch andere Wildtiere gefährdet.

Warum sind Igel gefährdet?

Igel sind nachtaktive Tiere und bewegen sich hauptsächlich in der Dämmerung und während der Nacht auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf. Mähroboter wiederum sind oft so programmiert, dass sie auch während dieser Zeiten arbeiten. Die Kombination aus der nächtlichen Aktivität der Igel und der Einsatzzeit der Mähroboter kann tragisch enden: Igel werden nicht selten von den Klingen der Geräte schwer verletzt oder getötet.

Schutzmaßnahmen für Igel

  1. Einsatzzeiten des Mähroboters anpassen
    Eine der einfachsten Maßnahmen ist es, die Betriebszeiten des Mähroboters anzupassen. Stelle sicher, dass der Mähroboter nur tagsüber arbeitet, wenn Igel in der Regel schlafen. Ideal sind die späten Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden.
  2. Regelmäßige Kontrollen
    Vor dem Einsatz des Mähroboters sollte der Rasen gründlich auf Igel und andere Tiere abgesucht werden. Auch wenn es etwas Zeit in Anspruch nimmt, kann diese Maßnahme Leben retten.
  3. Sichere Rückzugsorte schaffen
    Biete Igeln sichere Unterschlüpfe in deinem Garten an. Stein- und Holzhaufen, dichte Hecken oder spezielle Igelhäuser können den Tieren Schutz bieten und sie vom offenen Rasen fernhalten.
  4. Sichtbarere Begrenzungen
    Setze auf sichtbare Begrenzungen für den Mähroboter. Kleine Zäune oder Absperrungen können verhindern, dass der Mähroboter in Bereiche fährt, in denen sich Igel häufiger aufhalten.
  5. Modernere Geräte mit Sensoren
    Es gibt bereits Mähroboter-Modelle, die mit speziellen Sensoren ausgestattet sind, die Tiere erkennen und den Mähroboter stoppen können. Ein solches Gerät kann die Gefahr für Igel und andere Tiere erheblich reduzieren.
  6. Zusätzliche Schutzmaßnahmen
    Einige Gartenbesitzer haben gute Erfahrungen damit gemacht, die Klingen des Mähroboters zu verkleiden oder durch weniger gefährliche Materialien zu ersetzen. Diese Maßnahmen können jedoch die Effizienz des Geräts beeinträchtigen und sollten daher gut überlegt sein.

Fazit

Die Nutzung eines Mähroboters muss nicht zwangsläufig zur Gefahr für Igel und andere Wildtiere werden. Mit ein paar einfachen Anpassungen und Vorkehrungen kannst du deinen Rasen in Top-Zustand halten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz leisten. Indem du die Betriebszeiten anpasst, regelmäßige Kontrollen durchführst und sichere Rückzugsorte schaffst, sorgst du dafür, dass dein Garten ein sicherer Lebensraum für alle seine Bewohner bleibt.

Denke daran: Ein gepflegter Garten und der Schutz der Tierwelt müssen sich nicht ausschließen. Mit ein wenig Rücksichtnahme und Planung können Mähroboter und Igel friedlich koexistieren.

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